Mittwoch, 26. März 2014

Nepal 2014

Nepal 2014
Von unserem Redakteur Dr.Erik Müller-Schoppen
Die bilateralen Beziehungen zu Nepal sind relativ eng und freundschaftlich ausgerichtet.
Solange ist das auch noch gar nicht her als Deutschland mit Nepal diplomatische Beziehungen aufnahm, nämlich im Jahr 1958.
Langsam nehmen die politischen Beziehungen wieder Formen an.
Deutschland ist tatsächlich ein wichtiger Markt für Nepal,besonders in der Textilindustrie.
Zweifellos unterstützt Deutschland auch die demokratischen Strukturen,die sich langsam bilden. Besonders muss man hervorheben,was die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit kurz GIZ oder die KFW Bank in Nepal macht.
Auch die Friedrich Ebert Stiftung hat in Kathmandu ihr eigenes Büro.
Ebenso zu nennen sind die Weltbank und die EU, die ihre Hilfe in Nepal anbieten.
Das Goethe-Institut bietet sehr populäre Deutschkurse an,die sehr stark frequentiert werden.
Angeblich beträgt die Analphabetenrate bei den Erwachsenen noch 45 %,was sich aber schlecht messen lässt in einem Land, in dem die Menschen so auf unwegsamen Pfaden wandeln.
Tatsächlich ist die Bildung in Nepal ein Problem, derzeit gehen immer noch mehr Jungen als Mädchen zu Schule und die Defizite im öffentlichen Schulsystem sind offenbar.
Die Qualität des derzeitigen Bildungssystems veranlasst vor allen Dingen die Reichen und Schönen Nepals, die Kinder ins Ausland zur Universität oder auf Privatschulen zu schicken.
Wäre die Analphabetenrate nicht so groß, hätten die Zeitung und andere Medien einen größeren politischen Einfluss. So ist der politische Wandel doch sehr schleppend.


Deutschland und Russland 2014

Deutschland und Russland im Jahr 2014

von unserem stellvertretenden Chefredakteur Dr.Erik Müller-Schoppen
Hätte man es sich nicht doch wirklich vorstellen können,dass 70 Jahre nach der Beendigung des Zweiten Weltkrieges oder gar 25 Jahren nach Beendigung des kalten Krieges so eine katastrophale Situation noch einmal entstehen könnte.
Wenn man sich der kommunikativen Fehler mit Russland bewusst würde, hätte man sehen können, dass dies zu einem Zusammenbruch der Kommunikation, zu Missverständnissen und neuen Konflikten führen musste.
Trotz der ach so vehementen und effektiven Arbeit des Auswärtigen Amtes, hat man eine Situation mit Russland zugelassen, die so ist wie sie ist. Ja es ist die schwerste Krise seit dem kalten Krieg und der war auch eine gigantische Kommunikationsstörung. Zweifellos ist der Versuch Grenzen 70 Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg mit Gewalt zu verschieben eine Verletzung des internationalen Rechts und hat jetzt tatsächlich politische Konsequenzen. Die kommenden Wochen, Monate und sicher Jahre werden eine schwierige Situation diplomatisch und politisch hervorrufen,die man hätte vermeiden müssen. Die europäische Diplomatie, allen voran Herr Steinmeier, gehen mit einer Nonchalance über die ihre eigene Verstrickung in diesem Konflikt hinweg, die ihres Gleichen sucht.
Die gegenwärtige Situation ist Putins Rache für Nichtbeachtung und Isolierung bei Welt- Krisen wie dem Irakkrieg, die durch die Amerikaner wesentlich  hervorgerufen wurden. Putin geht gerade in die Geschichte Russlands ein, vielleicht nicht so wie er letztlich es geplant hat. Putin hat mit seiner Politik deutlich aufgezeigt, wo die  Grenzen moderner Diplomatie liegen, wenn Politiker so verfahren, wie sie es jetzt tun.